Und schon wieder eine Abkürzung, die es zur Begrifflichkeit gemacht hat. SEO – eigentlich Searchengine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung – ist mittlerweile eine aus der Entwicklung ausgelagerte Kunst, der sich ganze Agenturen widmen.

Auch wenn es neben Google auch andere Suchmaschinen am Markt gibt, steht und fällt alles mit den Ergebnissen auf eben dieser einen Seite. Wer nicht gerade eine Webadresse zur Hand hat, GOOGELT mit 92%iger Wahrscheinlichkeit nach dem Gesuchten, weder bingt er noch yahoot er oder watschelt (siehe DuckDuckGo) …

Bei der Optimierung von Webinhalten für die Göttin aller Suchmaschinen geht es in erster Linie darum, im Ranking hoch zu steigen. Bei bestimmten Suchbegriffen (Keywords) so weit oben in den Suchergebnissen zu stehen, wie eben möglich bei der ganzen Konkurrenz. Das Stichwort hier ist Relevanz, denn es bringt meine Seite nur weiter, wenn der User meine Inhalte auch als passend zu dem gesuchten Begriff empfindet.  

Mittlerweile sind es unzählige Faktoren, die in der Summe eine gute Verbesserung ausmachen. Wo es früher noch reichte ein paar Keywords in den Head (Kopfbereich im Code der Seite) zu kritzeln, wird heute mit der Keyworddichte in den Inhalten jongliert, es werden Verlinkungen aus dem Web auf die eigene Seite generiert – teils mit kruden Methoden und großem finanziellen Einsatz. Ladezeiten (Pagespeed) spielen eine Rolle, die mobile Lesbarkeit (responsive Webdesign), die Struktur der Webseite und der Inhalt in Bezug auf die genannten Schlüsselwörter, die genutzte Technik, die Sicherheit (Verschlüsselung) und und und …

Unterschieden werden die Maßnahmen nach onpage und offpage SEO: Wie es zu vermuten ist, wird einmal an der Seite selbst eine Verbesserung vorgenommen, Beispiele sind das Anlegen eines aussagekräftigen Titels oder das Beschreiben von Grafiken. Bei der offpage stattfindenden Optimierung werden beispielsweise sogenannte Backlinks erzeugt. Andere Seiten zeigen per Link auf die zu verbessernde Seite. Dabei ist es wichtig, dass diese verlinkenden Seiten wiederum bei Google in einem guten Licht stehen, denn anderenfalls kann solch ein Vorgehen auch nachteilig enden. Diese Links sind so mal kostenlos, mal einige tausend Euro wert.

…. heute ist man nicht mehr einfach online…

Daneben gibt es mittlerweile auch das SEA, das Searchengine Advertising: Die Werbung in Form von beispielsweise Google Anzeigen. Denn auch damit lässt sich der Erfolg der eigenen Inhalte im Web – natürlich gegen Geld – gezielt pushen.

Es wird deutlich, heute ist man nicht einfach online – man ist immer aktuell, inhaltlich optimiert, begrifflich relevant, möglichst flexibel und kommt besser ohne überschüssige Kilo…bytes seiner digitalen Wege.

Gutes Finden und Gefundenwerden!    😉

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